am Stausee -2-

Sardinien 12/2015 – 05

Kleine Vögel – das war gestern mein Ziel. Leider hatte es auch gestern bis in den frühen Vormittag hinein dichten Nebel, so dass die Fotoausbeute zwar vorhanden, aber wenig kontrastreich gewesen ist.

Gegen 0900h zog ich los, bewaffnet mit dem 300er und ohne Stativ. Ich wollte einfach beweglich bleiben, nicht ansitzen und den Tau in meine Klamotten ziehen lassen. Ich war zu Fuß unterwegs und umkreiste in einem ca. 4-stündigen Marsch den ganzen Ort. Leider ohne nennenswertes Ergebnis.

vor dem Nebel

vor dem Nebel

Aber was macht das schon?

auf dem Rohr, in dem Nebel

auf dem Rohr, in dem Nebel

Den Augenblick geniessen, die frische, feuchte Luft inhalieren – das ist doch auch was wert. Jedenfalls für mich.

rotes Drahtkehlchen

rotes Drahtkehlchen

Gegen Abend zog es mich dann noch ans Meer. Bis auf ein paar Menschen und einen sehr nervigen Hund war ich gute 2 Stunden alleine am Wasser. Ziel: die typischen Sonne-versinkt-im-Meer-Fotos.

Porto Alabe, Sonnenuntergang

Porto Alabe, Sonnenuntergang

Heute wiederum habe ich mich deutlich später auf die Socken gemacht. Der Stausee zwischen Padria und Villanova Monteleone war mein Ziel. Wie ich hörte sollte der Wasserstand rekordverdächtig niedrig sein.

am Stausee -1-

am Stausee -1-

Wenn Stauseen einen geringen Wasserstand haben, dann kann man meist die verschiedenen Wasserstände als Konturen am Gestein des Ufers ablesen. Da müsste doch fotografisch was gehen, dachte ich mir.

am Stausee -2-

am Stausee -2-

Und so war es dann auch. An den Felsen die aus dem Wasser ragten konnte man sehr schön sehen, wieviel Wasser dem See fehlte. Ich setzte mich eine ganze Zeitlang am Ufer auf einen Fels und lies die Szenerie auf mich wirken.

verlassen

verlassen

Die Sonne hatte ich im Rücken und sie wärmte extrem. Bald schon saß ich, auf den Oberkörper bezogen, nur noch im Hemd da und fragte mich, ob ich aus dem sardischen Winterurlaub braungebrannt nach Hause kommen würde.

poddi