poddi fotografie

alles neu

Ach du Schreck und WILLKOMMEN ZURÜCK!

Ja, es ist alles neu. Ich war es leid. Die alte Website und die damit zusammenhängende Arbeit. Schon seit ein paar Monaten gehe ich mit dem Gedanken schwanger meine Website komplett zu erneuern. Warum das? Lest weiter…

Als ich vor vier Jahren meine Foto-Website aufsetzte sollte es zunächst nur um die Fotos gehen. Mit meinen antiken HTML-Fähigkeiten bastelte ich mir offline ein entsprechendes Konstrukt, bearbeitete die Fotos die auf den Seiten gezeigt werden sollten, fügte sie per Hand ein, und lud das ganze auf meinen Server hoch. Fertig war die Sache.

Und die News?

Was nützt es jedoch laufend neue Fotos offline – also lokal – hinzuzufügen und die manuell entsprechend angepasste HTML-Seite per FTP auf den Server zu laden, wenn kein Mensch davon etwas mitbekommt? Sowas wie eine News-Seite musste her. Also schuf ich eine weitere Seite für die Neuigkeiten – auch wieder manuell.

Das ging eine ganze Zeitlang gut, doch irgendwann war die Seite so voll, dass ich vor dem nächsten Problem stand: Ich musste die Seite aufteilen. Erst auf eine zweite, dann auf eine dritte, vierte, fünfte… Viel zu viel Aufwand. Ich brauchte eine Datenbank gestützte Lösung. Ich suchte im Netz, fand aber nichts für mich verwertbares – bis ich auf WordPress stieß.

WordPress

Ich las mich in die Thematik ein und beschloss es mit den News sein zu lassen und stattdessen einen Blog-Bereich in meine ansonsten immer noch manuell zu pflegende Website einzufügen – ist ja fast das Gleiche. Dafür errichtete ich ein neues Verzeichnis namens „Blog“. Das sollte für die aktuelle Umgestaltung der Website noch weitreichende Konsequenzen haben – dazu aber später mehr.

Mit dem Blog-Bereich und dem statischen, manuell zu pflegenden Fotobereich beließ ich es dann auch für ein paar Jahre. Es kamen zwar noch jedem Menge Erweiterungen unter der Haube hinzu, aber die waren eher kosmetischer Natur. Trotzdem wurde ich immer unzufriedener. Das Anfertigen von Fotos in unterschiedlichen Größen, das Bearbeiten der HTML-Seiten, der Upload via FTP – all das ging mir mehr und mehr auf den Senkel, viel zu viel Arbeit. Der Wunsch nach einer vernünftigen WordPress-Lösung wuchs und wuchs.

der Umstieg

Vor ein paar Monaten war ich dann reif. Immer mehr Infos sammelte ich darüber, wie ich den Umstieg mit dem geringsten Aufwand bewerkstelligen konnte. Am Anfang war alles noch ein trüber Dunst, nach und nach aber sah ich klarer. Wollt ihr mal gucken, was alles notwendig war? Ok:

  • Wochenlange Recherche nach einem Grundlayout (Theme) für die Site
  • Überlegungen, wie ich den Blog-Bereich aus dem Verzeichnis befreien könnte, um ihn auf die oberste Ebene der Site zu befördern
  • Upgrade des Servers beim Provider um genügend Speicher zu erhalten
  • Kauf eines Premium-Themes
  • Erstellen einer offline Testumgebung
  • Kennenlernen der Funktionalitäten des Themes (was geht alles und vor allem: wie)
  • Permanente Ideensuche: Layout/Design, Menüstruktur, Inhalte der neuen Site, wie technische Hürden überwinden
  • Installation und Aktivierung eines Wartungs-Plugins (ich musste online arbeiten – davon solltet ihr ja nichts sehen)
  • Abschalten der bisherigen Site
  • Umzug aller bisherigen Blog-Daten aus dem alten Blog-Verzeichnis auf die oberste Ebene des Servers (das war mit der kritischste Akt)
  • Umsetzung meiner Ideen in Bezug zum Layout/Design
  • Anpassung aller Blog-Beiträge (was ein Haufen Arbeit)
  • Erstellen der neuen Seiten
  • Upload neuer und bisher nicht gezeigter Fotos
  • Google anweisen, die alten Links nicht mehr zu verfolgen und stattdessen auf die neuen zu zeigen (voll gescheitert)
  • Integration von X, Y und auch Z (stellvertretend für jede Menge Dinge)
  • Testlauf
  • online

Krass, oder?! Nebenbei habe ich auch noch einen 40h-Job und eine süße Tochter, die ein Recht auf Bekasperung hat. All das erklärt die lange Wartezeit.

Und was hast Du nun davon?

Zunächst mal brauche ich keine Offline-Aktionen mehr durchzuführen. Fotos kann ich nun direkt auf den Server laden ohne vorher 2-3 unterschiedliche Größen anzufertigen. Alleine das spart mir schon einen Haufen Zeit. Ich brauche keine HTML-Seiten mehr editieren und per FTP auf den Server zu laden. Des Weiteren habe ich nun keine 2 Bereiche mehr. Blog und Fotobereich sind jetzt verschmolzen – alles in einer Hand. Die Fotos im Blog sind die gleichen wie die im Foto-Bereich. Endlich kann man die Fotos im Blog z.B. auch vergrößern (allerdings nur in neuen, zukünftigen Beiträgen). Und so weiter…

Beim Design wollte ich etwas „uniformes“, ohne große Spirenzien. Ok, ist vielleicht noch etwas nüchtern der Look, aber man kann sich da auch tot fummeln. Im Laufe der Zeit werde ich sicherlich noch einige Dinge ändern oder anpassen. Eine Website ist ja nie so richtig fertig.

Also, liebe Leute, wenn ihr etwas Kritik für mich habt, dann nur zu. Die Kommentarfunktion ist offen für Vorschläge und ich auch.

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